Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit klar, konkret und rechtssicher kommunizieren
Ab dem 27. September 2026 gelten neue Vorgaben für die Kommunikation mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Grundlage ist die EU-Richtlinie „Empowering Consumers for the Green Transition“ (EmpCo). Nachhaltigkeitskommunikation bleibt weiterhin möglich – künftig kommt es jedoch noch stärker darauf an, Aussagen konkret, nachvollziehbar und belegbar zu formulieren. Der DTV hat gemeinsam mit TOURISMLawyers zwei Leitfäden veröffentlicht. Sie zeigen anhand konkreter Beispiele, welche Aussagen künftig nicht mehr zulässig sind, was weiterhin möglich ist und worauf bei der Kommunikation besonders zu achten ist.
Leitfaden für Destinationen
Nachhaltigkeit im Tourismus messen
Wie kann eine nachhaltige Tourismusentwicklung in deutschen Destinationen einheitlich gemessen werden? Dafür entwickelten DTV, reCET create.empower.transform., TourCert und die Hochschule München im Förderprojekt „Nachhaltigkeit im Tourismus messen, kommunizieren und wertschätzen“ bundesweit einheitliche Kennzahlen. Das Projekt wurde im Rahmen der Fördermaßnahme LIFT Transformation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie umgesetzt.
Weitere Informationen
Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen
Um vorbildliches Engagement für einen umwelt- und sozialverträglichen Qualitätstourismus zu würdigen, loben das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, das Bundesamt für Naturschutz und der DTV bereits zum vierten Mal den Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen aus.
Praxisleitfaden „Nachhaltigkeit im Deutschlandtourismus“
Wie können Tourismusdestinationen den komplexen Nachhaltigkeitsgedanken in die Praxis umsetzen? Eine Orientierungshilfe bietet der Praxisleitfaden „Tourismus der Zukunft gestalten - Nachhaltigkeit im Deutschlandtourismus“. Er liefert Empfehlungen und Umsetzungshilfen in den vier Dimensionen der Nachhaltigkeit Management, Ökonomie, Soziokultur und Ökologie. 33 Kriterien, verteilt auf elf Handlungsfelder, zeigen, wie sich Destinationen nachhaltig ausrichten können. Der aktualisierte Leitfaden wurde vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Projektträger war der DTV, mit der inhaltlichen Bearbeitung wurde reCET create.empower.transform. beauftragt.
Förderung der Tourismusakzeptanz
Um Destinationen dabei zu unterstützen, die Tourismusakzeptanz zu fördern, haben der DTV und das Deutsche Institut für Tourismusforschung der Fachhochschule Westküste das Forschungsprojekt „Tourismus im Einklang mit den Einheimischen vor Ort möglich machen: Maßnahmen zur Förderung der Tourismusakzeptanz“ auf den Weg gebracht.