Lehren aus der Flutkatastrophe in Süddeutschland ziehen

Bei der Anpassung an den Klimawandel muss es zügiger vorangehen

Pressemeldung

Die Auswirkungen des Klimawandels werden im Deutschlandtourismus immer spürbarer. Norbert Kunz, Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes, spricht sich dafür aus, neben der schnellen und unbürokratischen Aufbauhilfe in den betroffenen Orten die Klimaanpassungsmaßnahmen deutlich zu beschleunigen.

„Die Flutkatastrophe im Süden Deutschlands ist ein deutliches Warnsignal an uns alle. Die Bilder sind bestürzend. Verluste an Menschenleben sind zu beklagen, Wohnhäuser, Bauernhöfe sind beschädigt oder sogar zerstört. Betroffen sind vielfach auch touristisch relevante Infrastrukturen wie Brücken, Straßen und Wege.
Deutschland hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Wie sehr dieses Ziel drängt, sehen wir an Starkregen, Überschwemmungen und Sturmfluten oder auch Dürre und Hitzewellen, die immer rascher aufeinander folgen oder intensiver werden. Küstenregionen und -Städte sind davon ebenso betroffen wie Regionen in Mittel- oder Süddeutschland und im Südwesten.
Unsere Städte und Gemeinden müssen klimaresilienter werden. Es muss bei der Anpassung an den Klimawandel zügiger vorangehen. Wie im Klimaanpassungsgesetz beschlossen, das am 1. Juli 2024 in Kraft tritt, müssen nun zügig regionale Klimaanpassungsstrategien entwickelt und umgesetzt werden. Dazu wird der Deutschlandtourismus seinen Beitrag leisten. Urlaub und Reisen findet in einem komplexen Ökosystem statt, das führen uns die Umweltkatastrophen deutlich vor Augen.“



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Anita Wittke

Referentin Presse- & Öffentlichkeitsarbeit

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