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Wichtige Hinweise

(zuletzt aktualisiert: 3. August 2020 // 17:00 Uhr)

Da sich die Rechtslage teilweise sehr schnell ändert, bitten wir um Verständnis, dass nicht alle Änderungen umgehend aufgeführt werden können. Bitte kontrollieren Sie bei Bedarf, ob es Aktualisierungen in Ihrem Bundesland gibt. Nutzen Sie zur Informationsweitergabe bitte ausschließlich Verlinkungen und erstellen Sie keine Kopien für eigene Dokumente.

Mehrere Länder haben neue Regelungen für Reisende, die aus deutschen Risikogebieten kommen, erlassen. Als Risikogebiet zählen ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt, in dem oder in der in den letzten sieben Tagen vor der geplanten Anreise die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 laut Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts (RKI) höher als 50 pro 100.000 Einwohnern liegt.

Übersicht über deutsche Risikogebiete

In der » Karte des RKI sind die Risikogebiete bzw. die betroffenen Kreise rot hervorgehoben. Die Angabe zur aktuellen Inzidenz steht im Info-Feld.

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Ob und welche Regelung (Einreiseverbot, Anordnung von Quarantäne) dann greift, steht in der jeweiligen Verordnung des Landes.

Bitte wenden Sie sich im Zweifel an die jeweilige Landesregierung, die die Verordnung erlassen hat, die Tourismusorganisation des Bundeslandes oder bei Verbraucherfragen an die Verbraucherzentrale des jeweiligen Landes.

Übersicht über die Länderverordnungen

Baden-Württemberg
Seit dem 29. Mai gilt neben der Corona-Verordnung die Corona-Verordnung Beherbergungsbetriebe (» hier), für Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze, nicht jedoch für Ferienwohnungen und Campingplätze, wenn keine Gemeinschaftseinrichtungen in Anspruch genommen werden. Die Corona-Verordnung Beherbergungsbetriebe entfällt zum 1. Juli 2020. Es gelten dann die Regelungen der allgemeinen Corona-Verordnung des Landes. Ergänzend gilt ab 26. Juni 2020 die » Corona-Verordnung Beherbergungsverbot: Es ist untersagt, Personen zu beherbergen, die aus einem Land- oder Stadtkreis innerhalb der Bundesrepublik Deutschland anreisen oder darin ihren Wohnsitz haben, in dem in den letzten sieben Tagen vor der Anreise die Zahl der Neuinfektionen laut der Veröffentlichung des Robert-Koch-Institut pro 100.000 Einwohner höher als 50 ist. Ausgenommen sind Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind, und dieses der zuständigen Behörde auf Verlangen unverzüglich vorlegen. Die molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus darf höchstens 48 Stunden vor Einreise in das Land Baden-Württemberg vorgenommen worden sein. Ist das Infektionsgeschehen auf einen örtlich abgrenzbaren Bereich innerhalb einer Gemeinde oder Stadt begrenzt, kann die zuständige Ortspolizeibehörde des Zielorts im Benehmen mit dem Gesundheitsamt des Zielorts für Personen außerhalb dieses örtlich abgrenzbaren Bereichs Befreiungen von dem Beherbergungsverbot erteilen. Weitere touristische Einrichtungen und Betriebe mit Publikumsverkehr sind unter Auflagen (u.a. Abstandsgebot, Steuerung und Beschränkung des Zutritts, Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung) erlaubt. Für bestimmte Bereiche (z.B. Saunen, Veranstaltungen, Indoor-Freizeitaktivitäten, Freizeitparks, Reisebusse) gelten darüber hinausgehende oder davon abweichende Hygienevorgaben. Die Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 31. August 2020.
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Bayern
Der Betrieb von Hotels, Beherbergungsbetrieben, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und die Zurverfügungstellung sonstiger Unterkünfte jeder Art ist unter Auflagen zulässig. Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage des Rahmenkonzepts für Beherbergungsbetriebe (» Hygienekonzept Beherbergung und » Aktualisierung) auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Der Betrieb von Freizeitparks und vergleichbaren ortsfesten Freizeiteinrichtungen ist nur zulässig, wenn durch geeignete Maßnahmen sichergestellt wird, dass der Mindestabstand eingehalten werden kann, nicht mehr als ein Besucher je 10 m2 zugänglicher Fläche zugelassen wird und ein Schutz- und Hygienekonzept vorliegt. Für Gästeführungen ist ebenfalls der Mindestabstand einzuhalten. Für touristische Mobilitätsangebote gilt der Mindestabstand, die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen sowie die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzeptes. Die Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 16. August 2020.
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Berlin
Die Verantwortlichen für Hotels haben ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen. Wesentliche Ziele der zu veranlassenden Schutzmaßnahmen sind die Reduzierung von Kontakten, die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und der maximal für die jeweilige Fläche zugelassenen Personenzahl, die Steuerung des Zutritts und die Vermeidung von Warteschlangen sowie die ausreichende Belüftung im geschlossenen Raum. Aushänge zu den Abstands- und Hygieneregeln sind gut sichtbar anzubringen. Darüber hinaus haben sie eine Anwesenheitsdokumentation zu führen, soweit geschlossene Räume betroffen sind. Saunen, Dampfbäder und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen zu halten. Entsprechende Bereiche in Hotels, Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen sind ebenfalls geschlossen zu halten. Die Regelungen der Quarantänemaßnahmen des § 8 Absatz 1 bis 3 und § 9 gelten für Personen, die aus dem Inland in das Land Berlin einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einer Risikoregion innerhalb der Bundesrepublik Deutschland aufgehalten haben. Eine Risikoregion ist eine Region in der im Zeitpunkt der Einreise in das Land Berlin ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Die Einstufung als Risikoregion erfolgt durch die für Gesundheit zuständige Senatsverwaltung im Einvernehmen mit der Senatskanzlei und wird durch die für Gesundheit zuständige Senatsverwaltung veröffentlicht (» Risikoregionen in Deutschland). Personen, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Davon nicht erfasst sind Personen, die über ein ärztliches Zeugnis verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS CoV 2 vorhanden sind, und dieses der zuständigen Behörde auf Verlangen unverzüglich vorlegen. Weitere touristische Angebote können unter Auflagen geöffnet werden. Die Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 24. Oktober 2020.
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Brandenburg
Betreiber von Beherbergungsstätten können unter Auflagen (Hygienekonzept, Abstandsgebot, Steuerung Zutritt, Erfassung Personendaten für Kontaktnachverfolgung, Belüftung) öffnen. Die Verantwortlichen dürfen keine Gäste aufnehmen, die aus einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt der Bundesrepublik Deutschland anreisen oder dort ihren Wohnsitz haben, in dem oder in der in den letzten sieben Tagen vor der Anreise laut Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts kumulativ mehr als 50 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner vorgelegen haben. Sofern das Infektionsgeschehen in dem betreffenden Landkreis oder der betreffenden kreisfreien Stadt lokal begrenzt ist und dies durch die zuständigen Behörden öffentlich bekanntgegeben wurde, beschränkt sich das Verbot nach Satz 1 auf die bekanntgegebenen Bereiche. Für das Land Brandenburg werden derartige Bereiche regelmäßig auf der Internetseite des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit bekanntgegeben. Ausgenommen sind Gäste, die über ein ärztliches Zeugnis verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus vorhanden sind. Die molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus darf höchstens 48 Stunden vor Anreise vorgenommen worden sein. Anbieter von Reisebusreisen, Stadtrundfahrten, Schiffsausflügen und vergleichbaren touristischen Angeboten können unter Auflagen (Hygienekonzept, Steuerung Zutritt, Mund-Nasen-Bedeckung, Erfassung Personendaten für Kontaktnachverfolgung) öffnen. Für sie gilt das allgemeine Abstandsgebot nicht. Die Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 16. August 2020.
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Bremen
Verkaufsstellen, Dienstleistungsbetriebe und sonstige private und öffentliche Einrichtungen dürfen für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Die verantwortliche Person hat sicherzustellen, dass die Abstandsregeln eingehalten werden; ein Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen; bei Angeboten in geschlossenen Räumen alle Gäste in Namenslisten zum Zweck der Infektionskettenverfolgung zu erfassen. Für Beherbergungsbetriebe und andere touristische Anbieter gelten darüber hinaus keine spezifischen Auflagen. Die Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 31. August 2020.
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Hamburg
Bei der Bereitstellung von Übernachtungsangeboten in Beherbergungsbetrieben, in Ferienwohnungen, auf Campingplätzen und in anderen Einrichtungen sind die folgenden Vorgaben einzuhalten: es gelten die allgemeinen Hygienevorgaben; die Kontaktdaten der Gäste sind zu erheben; gemeinschaftlich genutzte Saunas sind geschlossen zu halten; Schlafsäle für mehr als vier Personen dürfen nicht bereitgestellt werden; Gäste mit touristischem Aufenthaltszweck haben schriftlich zu bestätigen, dass sie sich in den vorangegangenen 14 Tagen nicht in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt aufgehalten haben, in dem oder in der nach den Veröffentlichungen des Robert Koch-Instituts die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen höher als 50 ist. Abweichend ist die Beherbergung zulässig, wenn die betreffenden Personen bei Ankunft dem Betreiber des Übernachtungsangebots ein ärztliches Zeugnis vorlegen, das bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vorhanden sind. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die höchstens 48 Stunden zuvor erfolgte. Für Freizeitaktivitäten gelten die allgemeinen Hygienevorgaben sowie für Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumen zusätzlich die Pflicht zur Erhebung der Kontaktdaten. Es ist ein Schutzkonzept zu erstellen. Bei Reisebusreisen sind ebenfalls die Kontaktdaten zu erheben. Die Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 31. August 2020.
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Hessen
Übernachtungsangebote sind zulässig, wenn 1. geeignete Hygienemaßnahmen nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts getroffen und überwacht werden sowie 2. Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen erfolgen und 3. zum Übernachtungsbetrieb gehörende Sauna-, Schwimm- und Wellnessbereiche ausschließlich von Übernachtungsgästen genutzt werden. Ab 28. Juni 2020 gilt: Übernachtungsbetriebe dürfen keine Personen aufnehmen, die aus einem Gebiet außerhalb Hessens anreisen oder dort ihren Wohnsitz haben, in dem in den letzten sieben Tagen vor der geplanten Anreise die Zahl der Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus nach den Feststellungen des Robert Koch-Instituts höher als 50 je 100 000 Einwohnern liegt. Sofern es sich um ein lokal eingrenzbares Infektionsgeschehen handelt und die zuständigen Behörden lediglich regional begrenzte Maßnahmen angeordnet haben, werden von Satz 1 ausschließlich Personen erfasst, die aus diesen regionalen Bereichen anreisen oder dort ihren Wohnsitz haben. Von Satz 1 nicht erfasst sind Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus vorhanden sind, und dieses dem für den Ort des Aufenthaltes zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen unverzüglich vorlegen. Die molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus darf höchstens 48 Stunden vor der Anreise vorgenommen worden sein. Touristische Reisebusreisen sind unter Auflagen (Mund-Nasen-Bedeckungspflicht und Abstandsregeln) erlaubt. Sonstige touristische Angebote sind unter Hygieneauflagen erlaubt. Die Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 31. Oktober 2020.
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Mecklenburg-Vorpommern
Eine Beherbergung von Personen, die nach § 5 in das Land Mecklenburg-Vorpommern einreisen und sich dort aufhalten dürfen, ist erlaubt. Soweit eine Einreise oder ein Aufenthalt gemäß § 5 für den Betreiber erkennbar nicht gestattet ist, sind die Betreiber verpflichtet, die Gäste spätestens am Tag vor der Anreise darauf hinzuweisen und dies zu dokumentieren. Es besteht die Pflicht, die Auflagen aus Anlage 34 einzuhalten. Zum Personenkreis, der nach § 5 in das Land Mecklenburg-Vorpommern einreisen darf, zählen Personen, die ihre Haupt- oder Nebenwohnung in Mecklenburg-Vorpommern oder im Amt Neuhaus gemeldet haben. Außerdem zählen dazu Personen, die ihren ersten Wohnsitz außerhalb von Mecklenburg-Vorpommern haben, wenn sie eine verbindliche Buchung für mindestens eine Übernachtung nachweisen können oder die tagestouristische Einreise mit Reisebussen erfolgt. Dies gilt nicht für Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage vor dem beabsichtigten Besuch in einem internationalen Risikogebiet aufgehalten haben, oder die aus einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt einreisen oder darin ihren Wohnsitz haben, in dem in den letzten sieben Tagen vor der Einreise die Zahl der Neuinfektionen laut der Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts pro 100.000 Einwohner höher als 50 ist, es sei denn, sie verfügen über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem CoronavirusSARS-CoV-2 vorhanden sind. Das Zeugnis ist der zuständigen Behörde auf Verlangen unverzüglich vorzulegen. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die höchstens 48 Stunden vor der Anreise vorgenommen worden ist. Für weitere touristische Angebote sind die in den Anlagen genannten Auflagen zu berücksichtigen. Diese Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 13. August 2020.
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Niedersachsen
Der Betreiber einer Beherbergungsstätte oder einer ähnlichen Einrichtung hat ein Hygienekonzept zu erstellen und es der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen. Die Gäste sind durch schriftliche oder bildliche Hinweise aufzufordern, auf der Betriebsfläche und deren Umgebung das Abstandsgebot einzuhalten. Bei der Darreichung von Speisen und Getränken gelten weitere Auflagen. Veranstaltungen und Reisen für Kinder- und Jugendlichengruppen mit Übernachtung für Gruppen mit mehr als 50 Personen sind verboten. Weitere touristische Angebote (auch Indoor-Freizeiteinrichtungen und Saunen), Gästeführungen, touristische Mobilitätsangebote (inkl. touristische Busreisen) sowie Veranstaltungen sind unter Auflagen möglich. Diese Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 31. August 2020.
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Nordrhein-Westfalen
In Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben sind Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken für Personen untersagt, die keinen Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, Islands, Liechtensteins, Norwegens, der Schweiz oder des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland haben. In den in Absatz 1 genannten Beherbergungsbetrieben ist außerdem die Unterbringung von Personen aus einem vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales festgelegten und veröffentlichten Gebiet oder einer Einrichtung mit erhöhtem Infektionsgeschehen untersagt, die nicht über ein ärztliches Zeugnis verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die höchstens 48 Stunden vor der Anreise vorgenommen worden ist. Übernachtungsangebote in Ferienwohnungen, Ferienhäusern und auf Campingplätzen zu touristischen Zwecken sind für Personen untersagt, die keinen Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, Islands, Liechtensteins, Norwegens, der Schweiz oder des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland haben. Bei der Beherbergung von Gästen sind die in der Anlage zu dieser Verordnung festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards (» hier) zu beachten. Reisebusreisen sind unter Beachtung der in der Anlage zu dieser Verordnung festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards zulässig. Weitere touristische Angebote sowie Veranstaltungen sind unter Berücksichtigung besonderer Hygiene- und Infektionsschutzstandards möglich. Diese Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 11. August 2020.
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Rheinland-Pfalz
Beherbergungsbetriebe sind unter Beachtung der Schutzmaßnahmen geöffnet. Bei der Beherbergung sind die in der Verordnung aufgeführten Auflagen zu berücksichtigen. Auf der Internetseite der Landesregierung (www.corona.rlp.de) ist ein Hygienekonzept für Gastronomie und Beherbergung veröffentlicht (» hier). Ab 25. Juni 2020 gilt: Personen, die in das Land Rheinland-Pfalz einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Eine Unterkunft ist für Zwecke der Absonderung geeignet, wenn durch eine räumliche Abgrenzung sichergestellt ist, dass kein Kontakt zu Personen besteht, die nicht dem eigenen Hausstand angehören. In Deutschland werden Regionen als Risikogebiete eingestuft, in denen innerhalb eines Zeitraums von 7 Tagen die Rate der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 höher als 50 Fälle pro 100.000 Einwohnern ist. Die Verpflichtung zur Absonderung besteht nicht für Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind, und dieses der zuständigen Behörde auf Verlangen unverzüglich vorlegen. Die molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus darf höchstens 48 Stunden vor Einreise in den Geltungsbereich dieser Verordnung vorgenommen worden sein. Weitere touristische Angebote und touristische Mobilitätsangebote (inkl. touristische Busreisen) sind unter Auflagen möglich. Diese Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 31. August 2020.
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Saarland
Für den Betrieb von Hotels, Beherbergungsbetrieben und Campingplätzen sowie die Zurverfügungstellung jeglicher Unterkünfte ist ein bereichsspezifisches Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen. Entsprechende Hygienerahmenkonzepte werden auf www.corona.saarland.dehier) veröffentlicht und sind von den Betreibern und sonstigen Verantwortlichen und Veranstaltern einzuhalten. Ab 29. Juni 2020 gilt: In Hotels, Beherbergungsbetrieben, Campingplätzen oder bei der sonstigen Zurverfügungstellung von Unterkünften dürfen keine Gäste aufgenommen werden, die aus einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt eines anderen Landes der Bundesrepublik Deutschland anreisen oder dort ihren Wohnsitz haben, in dem oder in der in den letzten sieben Tagen vor der geplanten Anreise die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 laut Veröffentlichung des Robert Koch-Instituts (RKI) höher als 50 pro 100.000 Einwohnern liegt. Bei einem lokalisierten und klar regional eingrenzbaren Infektionsgeschehen können die Beschränkungen analog zur Vorgehensweise in den betroffenen Gebieten auf diesen regionalen Bereich begrenzt werden. Ausgenommen sind Gäste, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind, und dieses der zuständigen Ortspolizeibehörde auf Verlangen unverzüglich vorlegen. Die molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus darf höchstens 48 Stunden vor der Anreise vorgenommen worden sein. Weitere Hygienerahmenkonzepte gelten für das Gastgewerbe, den Betrieb von Schwimmbädern und Thermen, die Durchführung von Veranstaltungen und Reisebusreisen. Diese Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 9. August 2020.
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Sachsen
Die Öffnung von Handwerksbetrieben, Dienstleistern und sonstigen Betrieben, Einrichtungen, Sportstätten, Gastronomie, Hotels, Beherbergungsstätten, Geschäften und Läden oder Angeboten für den Publikumsverkehr sowie die Durchführung von Veranstaltungen sind unter Einhaltung der Hygieneregeln entsprechend der Verordnung erlaubt. Betreiber von Beherbergungsbetrieben dürfen keine Personen unterbringen, die aus einem Landkreis, einer Kreisfreien Stadt im Freistaat Sachsen oder im Bundesgebiet oder aus Stadtstaaten mit kumulativ mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage anreisen oder dort ihren Wohnsitz haben. Sofern es sich um ein lokal eingrenzbares Infektionsgeschehen handelt und die zuständigen Behörden lediglich regional begrenzte Maßnahmen angeordnet haben, werden von dem Beherbergungsverbot ausschließlich Personen erfasst, die aus diesen regionalen Bereichen anreisen oder dort ihren Wohnsitz haben. Ausgenommen sind Personen, die über einen ärztlichen Befund verfügen, aus dem sich ergibt, dass eine molekularbiologische Testung keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ergeben hat. Die Testung darf höchstens 48 Stunden vor der Anreise vorgenommen worden sein. Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko werden durch das Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt festgelegt und ortsüblich auf der Internetseite www.coronavirus.sachsen.de bekanntgegeben. Diese Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 31. August 2020.
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» Ausführliche Informationen der Landestourismusorganisation und » Corona-Hotline für Gastgewerbe und Tourismus
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Sachsen-Anhalt
Die Beherbergung von Personen zu touristischen Zwecken ist zulässig, wenn die Hygienevorschriften beachtet werden, die Gäste in einer Anwesenheitsliste erfasst werden und die Unterkunft vor einer Weitervermietung gründlich gereinigt wurde. Abweichend von Satz 1 ist die Beherbergung von Personen verboten, die ihren ersten Wohnsitz in einer Region(Landkreis oder kreisfreien Stadt) innerhalb der Bundesrepublik Deutschlandhaben, in der innerhalb eines Zeitraums von 7 Tagen vor dem Tag der Anreise die Rate der Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 laut der Veröffent­lichungen des RobertKoch-Instituts höher als 50 von 100000 Einwohnern ist. Davon sind Personen nicht erfasst, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem neuartigen Corona­virusSARS-CoV-2 vorhanden sind, und dieses dem Betrei­ber des Beherbergungsbetriebs unverzüglich zur Kenntnis bringen. Die molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus darf höchstens 48 Stunden vor der Anreise vorgenommen worden sein. Bei touristischen Fahrten sind die Hygienevorschriften einzuhalten. Die Unterschreitung des Mindestabstands ist zulässig, wenn Reisende eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Weitere touristische Angebote sind unter Auflagen möglich. Diese Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 16. September 2020.
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Schleswig-Holstein
Für Hotels und andere Beherbergungsbetriebe gelten folgende zusätzliche Anforderungen: Der Betreiber erstellt nach Maßgabe von § 4 Absatz 1 ein Hygienekonzept; die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher werden nach Maßgabe von § 4 Absatz 2 erhoben. Die Betreiber von Freizeitparks, Tierparks, Wildparks und Zoos sowie Anbieter von Freizeitaktivitäten haben ein Hygienekonzept zu erstellen und es der zuständigen Behörde anzuzeigen. Bei Reiseverkehren zu touristischen Zwecken gilt das Abstandsgebot nicht. Kunden haben im Innenbereich des Verkehrsmittels eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Der Betreiber erstellt ein Hygienekonzept und erhebt die Kontaktdaten der Kunden. Diese Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 9. August 2020.

Ab 25. Juni gilt: Entsprechend der Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende des Landes Schleswig-Holstein sind Personen, die nach Schleswig-Holstein einreisen und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Das für Gesundheit zuständige Ministerium des Landes Schleswig-Holstein kann eine Region innerhalb der Bundesrepublik Deutschland, in welcher innerhalb eines Zeitraums von 7 Tagen die Rate der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 laut der Veröffentlichungen des Robert Koch-Institut höher als 50 von 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist, als Risikogebiet einstufen und die Zeitspanne vor der Einreise aus einem Risikogebiet auf weniger als 14 Tage verkürzen. Davon nicht erfasst sind Personen, die über ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARSCoV-2 vorhanden sind, und dieses der zuständigen kommunalen Gesundheitsbehörde auf Verlangen unverzüglich vorlegen. Erfolgt die Testung vor der Einreise, dürfen zwischen Test und Einreise nicht mehr als 48 Stunden verstrichen sein. Weitere Informationen sind in den » Hinweisen für Einreisende und in den » FAQ Tourismus zu finden.
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Thüringen

Übernachtungsangebote von Beherbergungen sind zulässig. Für Übernachtungsangebote und weitere touristische Angebote sowie Einrichtungen mit Publikumsverkehr gelten die in der Verordnung aufgeführten Infektionsschutzregeln (u.a. Mindestabstand, Mund-Nasen-Bedeckung, Kontaktnachverfolgung, Infektionsschutzkonzept). Diese Verordnung gilt vorerst bis einschließlich 30. August 2020.
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Reisebeschränkungen in Europa

Die Europäische Kommission informiert über alle aktuell geltenden Reisehinweise und Grenzmaßnahmen der EU-Mitgliedstaaten » hier.

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