Sie befinden sich hier: Service | Hilfsangebote

Hilfsangebote für betroffene Unternehmen

(zuletzt aktualisiert: 3. August 2020 // 17:00 Uhr)

Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie, dass diese Seite regelmäßig aktualisiert wird. Nutzen Sie daher zur Informationsweitergabe ausschließlich Verlinkungen und erstellen Sie keine Kopien für eigene Dokumente, da diese schnell veraltet sein können.

Bund und Länder haben weitreichende Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise beschlossen:

1. Soforthilfe für Kleinstbetriebe und Soloselbständige der Bundesregierung

Zur Existenzsicherung von Kleinstunternehmen und Selbständigen und zur Überbrückung hat die Bundesregierung ein Soforthilfeprogramm mit einem Volumen von bis zu 50 Mrd. Euro auf den Weg gebracht: Drei Monate lang können insgesamt 9.000 Euro (bei bis zu fünf Beschäftigten) bzw. insgesamt 15.000 Euro (bei bis zu 10 Beschäftigten) gezahlt werden. Das Soforthilfe-Programm des Bundes ist am 31. Mai 2020 ausgelaufen.

2. Überbruckungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen der Bundesregierung
Der Koalitionsausschuss hat sich am 3. Juni 2020 auf ein umfangreiches Konjunktur- und Zukunftspaket mit einem Volumen von 130 Milliarden Euro verständigt. Ziel ist es, Arbeitsplätze zu sichern und die Wirtschaft wieder zum Laufen zu bringen (» www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/konjunkturpaket.html).

In diesem Rahmen werden weitere Corona-Hilfen auf den Weg gebracht. Unter anderem wird ein branchenübergreifendes Programm für Überbrückungshilfen aufgelegt, um die Existenz kleiner und mittlerer Unternehmen zu sichern. Die Hilfen gleichen Corona-bedingte Umsatzausfälle im Juni bis August aus. Das Volumen des Programms wird auf maximal 25 Milliarden Euro festgelegt. Unternehmen, die wegen der Corona-Pandemie Umsatzeinbrüche haben, sollen einen nicht rückzahlbaren Betriebskostenzuschuss erhalten. Antragsberechtigt sind Unternehmen aller Branchen. Voraussetzung ist, dass die Umsätze Corona-bedingt im April und Mai 2020 um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 rückgängig gewesen sind. Der maximale Erstattungsbetrag beträgt 150.000 Euro für drei Monate. Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten soll der Erstattungsbetrag 9.000 Euro, bei Unternehmen bis 10 Beschäftigten 15.000 Euro nur in begründeten Ausnahmefällen übersteigen.

Die Bundesregierung hat am 12. Juni 2020 die Eckpunkte für die „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“ (» https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/E/eckpunkte-ueberbrueckungshilfe.pdf?__blob=publicationFile&v=6) beschlossen.

Beantragt wird Überbrückungshilfe von allen Betroffenen immer über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer. Diese prüfen die geltend gemachten Umsatzeinbrüche und die fixen Kosten und beantragen die Überbrückungshilfe über die bundesweit geltende Antragsplattform » www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. Auf der Plattform werden auch FAQs zur Verfügung gestellt. Eine Service-Hotline des Bundes ist unter 069 273169555 erreichbar (Servicezeiten Mo-Fr 8:00 bis 18:00 Uhr). Ab 8. Juli können sich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer auf der Plattform registrieren. Ab dem 10. Juli können von ihnen online Anträge gestellt werden. Die Auszahlungen an die Unternehmen können bereits im Juli erfolgen. Eine rückwirkende Antragstellung für die Monate Juni, Juli und August ist möglich, jedoch spätestens bis zum 30. September 2020.

Nachdem Anträge auf Überbrückungshilfe im bundesweiten Online-Antragsportal eingegangen sind, werden sie automatisch an die » zuständigen Bewilligungsstellen in den Bundesländern übermittelt. Die Antragsbearbeitung erfolgt dann auf Länderebene. Das heißt: Für jedes Bundesland sind eine oder mehrere landesspezifische Bewilligungsstellen verantwortlich.

Weiterführende Informationen stellen auch die Bundesländer bereit:


3. Hilfsangebote der Bundesländer


Die Bundesländer haben zusätzlich unterschiedliche Hilfsangebote für die Betriebe in ihrem Land entwickelt. Für weitere Informationen und eine individuelle Beratung kontaktieren Sie bitte die zuständige Institution im jeweiligen Bundesland:

4. Liquiditätshilfen für Unternehmen, Selbständige und Freiberufler:
Die Bundesregierung führt umfassende KfW-Schnellkredite für den Mittelstand ein: Der Schnellkredit steht mittelständischen Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten zur Verfügung, die mindestens seit 1. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind. Die Bank erhält eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100% durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden. Das Kreditvolumen pro Unternehmen beträgt bis zu 3 Monatsumsätzen des Jahres 2019, maximal 500.000 € für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50, maximal 800.000 € für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Mitarbeitern. Der Zinssatz beträgt aktuell 3% mit einer Laufzeit von 10 Jahren.
» https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/20200406-bundesregierung-beschliesst-weitergehenden-kfw-schnellkredit-fuer-den-mittelstand.html

Bitte nutzen Sie die Informationsangebote des Bundeswirtschaftsministeriums und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW):
» https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/S-T/schutzschild-fuer-beschaeftigte-und-unternehmen.pdf?__blob=publicationFile&v=14
» https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html#unterstuetzung
» https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html
 

  • Die Liquiditätshilfen können über die jeweilige Hausbank bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt werden. Hotline der KfW: 0800 53 99 000
  • Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus (für Unternehmen): 030 18 61 51 51 5, Mo–Fr 9:00 bis 17:00 Uhr
  • Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus (für Bürger): 030 18 61 56 18 7, Mo–Fr 9:00 bis 17:00 Uhr
  • Informationen des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes für die Tourismuswirtschaft: » https://corona-navigator.de

 
5. Kurzarbeitergeld:
Rückwirkend zum 1. März 2020 kann Kurzarbeitergeld beantragt werden, wenn 10 Prozent der Beschäftigten im Betrieb vom Arbeitsausfall betroffen sind. Arbeitgebern werden die Sozialversicherungsbeiträge, die sie bei Kurzarbeit zu zahlen haben, erstattet. Ansprechpartner ist die örtliche Agentur für Arbeit (Hotline: 0800 45 55 520).
» https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld
 
6. Steuern:
In Betracht kommen Herabsetzungen der Vorauszahlungen, Stundung von Steuerforderungen, Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen. Zuständiger Ansprechpartner ist grundsätzlich das örtliche Finanzamt: » https://www.bzst.de/DE/Service/Behoerdenwegweiser/Finanzamtsuche/finanzamtsuche_node.html

7. Beratungsangebote für KMU und Freiberufler:

Aufgrund der großen Nachfrage sind die für dieses spezielle Fördermodul vorgesehenen Mittel bereits ausgeschöpft, es können auch keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Förderung aus dem Corona-Sondermodul wurde deshalb vorzeitig eingestellt. » https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html

Deutscher Tourismusverband e.V.
Deutscher Tourismusverband
Service GmbH
Schillstraße 9
10785 Berlin

Impressum       Datenschutz

Zentrale:
Tel.: 030 / 856 215 -0
kontakt‎@‎deutschertourismusverband.de

Klassifizierung:
Tel.: 030 / 856 215 -130
mail‎@‎deutschertourismusverband.de