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Hilfsangebote für betroffene Unternehmen

(zuletzt aktualisiert: 9. April 2020 // 17:00 Uhr)

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Bund und Länder haben weitreichende Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise beschlossen:

1. Soforthilfe für Kleinstbetriebe und Soloselbständige der Bundesregierung

Zur Existenzsicherung von Kleinstunternehmen und Selbständigen und zur Überbrückung hat die Bundesregierung ein Soforthilfeprogramm mit einem Volumen von bis zu 50 Mrd. Euro auf den Weg gebracht: Drei Monate lang können insgesamt 9.000 Euro (bei bis zu fünf Beschäftigten) bzw. insgesamt 15.000 Euro (bei bis zu 10 Beschäftigten) gezahlt werden. Die Bundesgelder stehen den Ländern ab 30. März 2020 zur Verfügung und können von den Ländern abgerufen werden.

Die Abwicklung der Hilfen erfolgt wie bei der Fluthilfe über die Bundesländer. Eine Kumulierung mit Länderhilfen und De-Minimis-Beihilfen ist möglich, über die Rückzahlbarkeit entscheiden die Bundesländer.
» https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/E/eckpunkte-corona-soforthilfe.pdf?__blob=publicationFile&v=4
» https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/20200329-weg-fuer-gewaehrung-corona-bundes-soforthilfen-ist-frei.html
» https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/Corona-Virus/unterstuetzungsmassnahmen-faq.html?cms_artId=1661796

Schauen Sie bitte in der untenstehenden Länderliste nach, wo Sie Ihren Antrag stellen müssen. Anträge können nur von Vermietern gestellt werden, die gewerblich, also dauerhaft, regelmäßig und mit Gewinnerzielungsabsicht im Haupterwerb vermieten. Das wird grundsätzlich ab einem Jahresgewinn von 24.500 € der Fall sein (Grenze für die Gewerbesteuerpflicht), voraussichtlich aber auch für Vermieter, die die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.

2. Soforthilfe für kleine und mittelständische Unternehmen der Bundesländer
Die meisten Bundesländer haben eigene Soforthilfeprogramme auf den Weg gebracht und diese nun mit dem Bundesprogramm kombiniert. Daraus sind teilweise neue Soforthilfeprogramme entstanden, die seit Anfang April 2020 gelten.

Wichtiger Hinweis: Einige Bundesländer berichten im Zusammenhang mit den Soforthilfen von Betrugsversuchen (u.a. Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz). Dort sind offenbar Fake-Seiten aufgetaucht, auf denen mit gefälschten Antragsformularen Daten abgefischt wurden. Achten Sie bei der Antragstellung daher darauf, dass Sie sensible Unternehmensangaben ausschließlich über offizielle Links weitergeben.

Eine Kombination des Soforthilfeprogramms des Bundes mit anderen öffentlichen Hilfen, beispielsweise mit einem Landesprogramm, ist zulässig, soweit dadurch keine Überkompensation eintritt. Beispielsweise kann ein Antragsteller, der bereits Soforthilfe aus einem Landesprogramm erhalten hat, noch zusätzlich Soforthilfe aus dem Bundesprogramm bis zur Höchstgrenze des Zuschusses erhalten, wenn er die Voraussetzungen für die Soforthilfe nach dem Bundesprogramm erfüllt und der Förderhöchstbetrag nicht erreicht wurde.

Zuständig wird im Regelfall die Behörde am Ort der Betriebsstätte sein. Für weitere Informationen und eine individuelle Beratung kontaktieren Sie bitte die zuständige Institution im jeweiligen Bundesland:

  • Baden-Württemberg: Gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, können mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt werden. Die Soforthilfe beträgt bis zu: 9.000 Euro für drei Monate für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten, 15.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten, 30.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten. Anträge können ab sofort eingereicht werden.
    » https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/
    » https://www.bw-soforthilfe.de/
  • Bayern: Die Verzahnung der Soforthilfeprogramme auf Bundes- und Landesebene ermöglicht höhere Zahlungen für alle abgedeckten Betriebsgrößen. Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt: bis zu 5 Erwerbstätige bis 9.000 Euro, bis zu 10 Erwerbstätige bis 15.000 Euro, bis zu 50 Erwerbstätige bis 30.000 Euro, bis zu 250 Erwerbstätige bis 50.000 Euro. Anträge können von Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden. Für Antragsteller mit bis zu 10 Beschäftigten gilt: Antragsberechtigt sind Soloselbständige, Angehörige der Freien Berufe und Unternehmen (einschließlich Unternehmen mit landwirtschaftlicher Urproduktion). Anträge können ab sofort eingereicht werden.
    » https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/
  • Berlin: Das Programm Soforthilfe II wird aktuell auf das Bundesprogramm umgestellt. Die Höhe der Soforthilfe beträgt: für Unternehmen bis 5 Beschäftigte bis zu 9.000 EUR aus Bundesmitteln, für Unternehmen bis 10 Beschäftigte bis zu 15.000 EUR aus Bundesmitteln. Anträge können ab sofort eingereicht werden.
    » https://www.berlin.de/sen/web/presse/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.914525.php
    » https://www.ibb.de/de/foerderprogramme/corona-zuschuss.html
  • Brandenburg: Bei der Soforthilfe handelt es sich um einen Zuschuss zum Ausgleich von Härten im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe mit bis zu 100 Erwerbstätigen, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte im Land Brandenburg haben. Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt: bis zu 5 Erwerbstätige bis zu 9.000 Euro, bis zu 15 Erwerbstätige bis zu 15.000 Euro, bis zu 50 Erwerbstätige bis zu 30.000 Euro, bis zu 100 Erwerbstätige bis zu 60.000 Euro. Anträge können ab sofort eingereicht werden.
    » https://www.ilb.de/de/covid-19-aktuelle-informationen/aktuelle-unterstuetzungsangebote/
  • Bremen: Soloselbstständige, Freiberuflich Tätige oder kleine Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten, die aufgrund von Liquiditätsengpässen in Folge der Corona Krise in ihrer Existenz bedroht sind, können eine Soforthilfe im Rahmen des „Soforthilfeprogramm des Bundes – Corona Soforthilfe im Land Bremen“ beantragen. Die Höhe der Soforthilfe beträgt: für Unternehmen bis 5 Beschäftigte bis zu 9.000 EUR aus Bundesmitteln, für Unternehmen bis 10 Beschäftigte bis zu 15.000 EUR aus Bundesmitteln. Anträge können ab sofort eingereicht werden.
    » https://www.bab-bremen.de/bab/corona-soforthilfe.html
  • Hamburg: Die Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) ist nicht rückzahlbar und soll nach der Zahl der Beschäftigten gestaffelt werden. Solo-Selbstständige erhalten bis 11.500 Euro, Unternehmen bis 5 Mitarbeiter bis 14.000 Euro, Unternehmen bis 10 Mitarbeiter bis 20.000 Euro, Unternehmen bis 50 Mitarbeiter bis 25.000 Euro, Unternehmen bis 250 Mitarbeiter bis 30.000 Euro. Die konkrete Höhe der Finanzhilfe bemisst sich nach dem Betrag des durch die Corona-Krise verursachten Liquiditätsengpasses in einem Zeitraum von drei Monaten. Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen und Unternehmen der Landwirtschaft mit bis zu 250 Beschäftigten, Solo-Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe sowie Künstler und Kulturschaffende. Anträge können ab sofort eingereicht werden.
    » https://www.ifbhh.de/foerderprogramm/hcs
    » http://www.ifbhh-hcs.de/
  • Hessen: Die Corona-Soforthilfe wird als einmaliger nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Sie beträgt inklusive der Bundesförderung bei bis zu 5 Beschäftigten: 10.000 Euro für drei Monate, bis zu 10 Beschäftigten: 20.000 Euro für drei Monate, bis zu 50 Beschäftigten: 30.000 Euro für drei Monate. Zuschussberechtigt sind Unternehmen, die steuerpflichtige Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit erwirtschaften, Angehörige freier Berufe, nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz versicherte Künstler sowie am Markt tätige Sozialunternehmen in der Rechtsform einer gGmbH. Anträge können ab sofort eingereicht werden.
    » https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/soforthilfe-und-darlehen-fuer-die-wirtschaft
    » https://rp-kassel.hessen.de/corona-soforthilfe
  • Mecklenburg-Vorpommern: Antragsberechtigt sind Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen, Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe einschließlich Künstler und Kulturschaffende mit bis zu 100 Beschäftigten. Die Höhe der Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten: bis zu 5 Beschäftigte bis zu 9.000 Euro, bis zu 10 Beschäftigte bis zu 15.000 Euro, bis zu 24 Beschäftigte bis zu 25.000 Euro, bis zu 49 Beschäftigte bis zu 40.000 Euro, bis zu 100 Beschäftigte bis zu 60.000 Euro. Anträge können ab sofort eingereicht werden.
    » https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/Presse/?id=158994&processor=processor.sa.pressemitteilung
    » https://www.lfi-mv.de/foerderungen/corona-soforthilfe/index.html
  • Niedersachsen: Es ist jetzt eine Antragstellung im neuen Förderprogramm "Niedersachsen-Soforthilfe Corona mit finanzieller Unterstützung des Bundes" möglich. Die Förderung besteht aus einer Einmalzahlung in Höhe von: bis zu 9.000 Euro: bei bis zu fünf Beschäftigten, bis zu 15.000 Euro: bei bis zu zehn Beschäftigten, bis zu 20.000 Euro: bei bis zu 30 Beschäftigten, bis zu 25.000 Euro: bei bis zu 49 Beschäftigten. Anträge können ab sofort eingereicht werden.
    » www.soforthilfe.nbank.de
  • Nordrhein-Westfalen: Anträge können von gewerblichen und gemeinnützigen Unternehmen, Solo-Selbstständigen und von Angehörigen der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen, mit bis zu 50 Beschäftigten gestellt werden. Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses. Sie ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt für drei Monate: 9.000 Euro für antragsberechtigte Solo-Selbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten, 15.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten, 25.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten. Die Antragsstellung ist aktuell aufgrund von Betrugsversuchen ausgesetzt.
    » https://www.wirtschaft.nrw/pressemitteilung/nrw-soforthilfe-2020-fuer-kleinbetriebe-freiberufler-und-solo-selbststaendige
    » soforthilfe-corona.nrw.de
  • Rheinland-Pfalz: Für das Zuschussprogramm gilt folgende Staffelung: Einmalzahlung bis zu 9.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten, Einmalzahlung bis zu 15.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten. Antragsberechtigt sind von der Corona-Krise in ihrer Existenz bedrohte Soloselbständige, Angehörige der Freien Berufe und kleine Unternehmen einschließlich Unternehmen mit landwirtschaftlicher Urproduktion mit bis zu 10 Beschäftigten. Das Land Rheinland-Pfalz ergänzt und erweitert dieses Programm mit dem "Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz": Der Zukunftsfonds ergänzt die Zuschüsse des Bundes mit günstigen Sofortdarlehen für Unternehmen bis zu 10 Beschäftigten und erweitert die Soforthilfen auf Unternehmen bis zu 30 Beschäftigte. Betrieben mit 11 bis 30 Beschäftigten können ein Sofort-Darlehen mit Zuschusskomponente erhalten: bis zu 30.000 Euro Darlehen plus Zuschuss über 30 Prozent der Darlehenssumme. Anträge können ab sofort eingereicht werden.
    » https://mwvlw.rlp.de/de/themen/corona/
    » https://isb.rlp.de/home/detailansicht/soforthilfen-des-bundes-und-des-landes.html
  • Saarland: Kleinstunternehmen mit maximal 10 Beschäftigten sowie Freiberufler und Soloselbständige können Zuschüsse aus dem Bundesprogramm beantragen. Die Höhe der Soforthilfe beträgt: für Unternehmen bis 5 Beschäftigte bis zu 9.000 EUR aus Bundesmitteln, für Unternehmen bis 10 Beschäftigte bis zu 15.000 EUR aus Bundesmitteln. Anträge können ab sofort eingereicht werden.
    » https://corona.saarland.de/DE/wirtschaft/soforthilfe/soforthilfe_node.html
  • Sachsen: 
„Sachsen hilft sofort“ kombiniert das  Zuschussprogramm des Bundes mit einem Soforthilfe-Darlehen. Für das Zuschussprogramm sind Soloselbstständige, Angehörige der Freien Berufe und kleine Unternehmen einschließlich Landwirte mit bis zu 10 Beschäftigten antragsberechtigt. Selbständige bzw. Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten können einen einmaligen Zuschuss von bis zu 9.000 Euro für drei Monate beantragen, Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten einen einmaligen Zuschuss von bis zu 15.000 Euro. Ergänzend steht mit einem Sofort-Darlehen ein zinsloses, nachrangiges Liquiditätshilfedarlehen von bis zu 50.000 Euro, in begründeten Ausnahmefällen bis zu 100.000 Euro, mit einer Laufzeit von bis zu zehn Jahren zur Verfügung. Das sogenannte Staatsdarlehen wird für die ersten drei Jahre tilgungsfrei zur Verfügung gestellt. Zuwendungsempfänger sind Soloselbständige sowie Unternehmen, deren Jahresumsatz eine Million Euro nicht übersteigt. Anträge können ab sofort eingereicht werden.
    » https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/235349
    » https://www.sab.sachsen.de/f%C3%B6rderprogramme/sie-ben%C3%B6tigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/index.jsp#anchor-273873
  • Sachsen-Anhalt: Das Sofortprogramm des Wirtschaftsministeriums Sachsen-Anhalt sieht folgende Zuschüsse für Solo-Selbständige und Kleinunternehmer vor: bis zu 5 Mitarbeiter: 9.000 Euro, 6 bis 10 Mitarbeiter: 15.000 Euro, 11 bis 25 Mitarbeiter: 20.000 Euro, 26 bis 50 Mitarbeiter: 25.000 Euro. Ausgereicht werden die Zuschüsse über die Investitionsbank Sachsen-Anhalt. Anträge können ab sofort eingereicht werden.
    » https://mw.sachsen-anhalt.de/media/coronavirus/wirtschaft/
    » https://www.ib-sachsen-anhalt.de/temp-corona-soforthilfe.html
  • Schleswig-Holstein: Antragsberechtigt sind kleine Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten sowie Soloselbständige und Angehörige der Freien Berufe. Je nach Höhe des im Antrag dargelegten Liquiditätsengpasses beträgt die Soforthilfe: bis zu 5 Beschäftigte bis zu 9.000 Euro, über 5 und bis zu 10 Beschäftigte bis zu 15.000 Euro. Anträge können ab sofort eingereicht werden.
    » https://schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VII/_startseite/Artikel2020/II/200402_Soforthilfe_UmstellungUpload.html
    » https://www.ib-sh.de/produkt/corona-soforthilfe-programm/
  • Thüringen: Das Soforthilfeprogramm richtet sich an gewerbliche Unternehmen bis zu 50 Beschäftigte einschließlich Einzelunternehmen sowie die wirtschaftsnahen freien Berufe und die Kreativwirtschaft. Die Höhe der Soforthilfe belaufen sich auf bis zu 9.000 (bis 5 Beschäftigte), 15.000 (6 bis 10 Beschäftigte), 20.000 (11 bis 25 Beschäftigte) bzw. 30.000 Euro (bis 50 Beschäftigte). Anträge können ab sofort eingereicht werden. Ergänzend wird aktuell das „Soforthilfeprogramm Gemeinnützige Träger“ für gemeinnützige Einrichtungen im Sozial-, Bildungs- und Kulturbereich vorbereitet.
    » https://wirtschaft.thueringen.de/ministerium/presseservice/detailseite/covid-19-tiefensee-land-weitet-corona-schutzschirm-auf-gemeinnuetzige-einrichtungen-im-sozial-bil/
    » https://aufbaubank.de/Foerderprogramme/Soforthilfe-Corona-2020


3. Liquiditätshilfen für Unternehmen, Selbständige und Freiberufler:

Die Bundesregierung führt umfassende KfW-Schnellkredite für den Mittelstand ein: Der Schnellkredit steht mittelständischen Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten zur Verfügung, die mindestens seit 1. Januar 2019 am Markt aktiv gewesen sind. Die Bank erhält eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100% durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden. Das Kreditvolumen pro Unternehmen beträgt bis zu 3 Monatsumsätzen des Jahres 2019, maximal 500.000 € für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 50, maximal 800.000 € für Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl über 50 Mitarbeitern. Der Zinssatz beträgt aktuell 3% mit einer Laufzeit von 10 Jahren.
» https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/20200406-bundesregierung-beschliesst-weitergehenden-kfw-schnellkredit-fuer-den-mittelstand.html

Bitte nutzen Sie die Informationsangebote des Bundeswirtschaftsministeriums und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW):
» https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/S-T/schutzschild-fuer-beschaeftigte-und-unternehmen.pdf?__blob=publicationFile&v=14
» https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html#unterstuetzung
» https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html
 

  • Die Liquiditätshilfen können über die jeweilige Hausbank bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragt werden. Hotline der KfW: 0800 53 99 000
  • Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus (für Unternehmen): 030 18 61 51 51 5, Mo–Fr 9:00 bis 17:00 Uhr
  • Hotline des Bundeswirtschaftsministeriums für allgemeine wirtschaftsbezogene Fragen zum Coronavirus (für Bürger): 030 18 61 56 18 7, Mo–Fr 9:00 bis 17:00 Uhr
  • Informationen des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes für die Tourismuswirtschaft: » https://corona-navigator.de

 
4. Kurzarbeitergeld:
Rückwirkend zum 1. März 2020 kann Kurzarbeitergeld beantragt werden, wenn 10 Prozent der Beschäftigten im Betrieb vom Arbeitsausfall betroffen sind. Arbeitgebern werden die Sozialversicherungsbeiträge, die sie bei Kurzarbeit zu zahlen haben, erstattet. Ansprechpartner ist die örtliche Agentur für Arbeit (Hotline: 0800 45 55 520).
» https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld
 
5. Steuern:
In Betracht kommen Herabsetzungen der Vorauszahlungen, Stundung von Steuerforderungen, Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen. Zuständiger Ansprechpartner ist grundsätzlich das örtliche Finanzamt: » https://www.bzst.de/DE/Service/Behoerdenwegweiser/Finanzamtsuche/finanzamtsuche_node.html

6. Beratungsangebote für KMU und Freiberufler:

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert ab sofort Beratungen für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil. Die verbesserten Förderkonditionen für die Inanspruchnahme professioneller Beratungsleistungen treten am 3.4.2020 in Kraft und gelten befristet bis Ende 2020. » https://www.bafa.de/DE/Wirtschafts_Mittelstandsfoerderung/Beratung_Finanzierung/Unternehmensberatung/unternehmensberatung_node.html

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