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DTV-Forderungen zur Zukunftssicherung des Deutschlandtourismus

(zuletzt aktualisiert: 16. Juli 2020 // 14:00 Uhr)

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Der DTV hat dem Bund ein Paket an Maßnahmen mit kurz-, mittel- und langfristigem Horizont vorgeschlagen. Zu den wichtigsten Maßnahmen für den Tourismus gehört die Schließung der Mittelstandslücke. Dazu ist ein Soforthilfeprogramm des Bundes (flankierend zu den Landesprogrammen) mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen auch für Tourismusakteure mit 11 bis 249 Arbeitnehmern nötig. Darüber hinaus ist eine bundeseinheitliche Klarstellung nötig, dass auch nicht haupterwerbsmäßige Vermieter von Ferienwohnungen oder saisonalen Betrieben, die durch die Coronakrise in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind, Zugang zu Liquiditätshilfen sowie nicht rückzahlbaren Zuschüssen erhalten und für ihre Beschäftigten von der erleichterten Kurzarbeitergeldregelung Gebrauch machen können.

Der gesamte Maßnahmenkatalog (Stand: 2.4.2020) ist hier zu finden: » Maßnahmenkatalog

Ergänzende Forderungen speziell für Gastgeber von Ferienwohnungen und Ferienhäusern (Stand: 21.4.2020) haben wir » hier formuliert.

Zusätzlich fordern wir für die Tourismusakteure eine klare Perspektive für den Neustart im Deutschlandtourismus. Als Grundlage hat der DTV ein » Perspektivpapier für einen bundesweit einheitlichen Neustart (Stand: 22.4.2020) vorgelegt.

Darin beschreibt der DTV die erste Phase, sobald die Politik grünes Licht für erste Lockerungen gibt. Basis sollen bundeseinheitliche Grundsätze sein, zu denen Schutz- und Hygienepläne, die Sicherung des Mindestabstands sowie die Besucher- und Kundenlenkung gehören.
 
Vor dem Hintergrund der gefassten Beschlüsse des Europäischen Rates vom 23. April 2020 zur Errichtung eines Erholungsfonds für die am stärksten betroffenen Sektoren und zu den anstehenden Entscheidungen zur Ausgestaltung des künftigen Mehrjährigen Finanzrahmens 2021-2027 hat der DTV seine Erwartungen an die europäischen Institutionen formuliert. Das Papier "Tourismus in Europa stabilisieren und fördern: Neue Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie" (Stand: 16. Juli 2020) steht in » deutscher Fassung und » englischer Fassung zur Verfügung.   

Nachdem die Bundesländer in ihren Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie Lockerungen für den Tourismus beschlossen haben, läuft der Tourismus in Deutschland schrittweise wieder an. Von einer Normalität und wirtschaftlicher Sicherheit ist der Deutschlandtourismus aber nach wie vor weit entfernt.

Der DTV fordert daher die Wirtschaftsminister von Bund und Ländern auf, einen Rettungsschirm für den Deutschlandtourismus auf den Weg zu bringen. Er soll unter anderem ein Soforthilfeprogramm des Bundes mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen für alle existenzbedrohte Tourismusakteure mit 11 bis 249 Arbeitnehmern enthalten, um Liquiditätsengpässen entgegenzuwirken und Arbeitsplätze zu erhalten. Darüber hinaus sieht der DTV auch den von Bundesfinanzminister Scholz ins Spiel gebrachten Rettungsschirm für die Kommunen als wesentlichen Baustein zum Erhalt der touristischen Infrastruktur in Deutschland. Auch die vor Wochen angekündigten bundesweit einheitliche Regelungen von Standards und Vorschriften stehen immer noch aus.

Das Schreiben an die Wirtschaftsminister von Bund und Ländern (Stand: 25.5.2020) kann » hier abgerufen werden.

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