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17.02.2017 DTV-Statement zur EU-Pauschalreiserichtlinie

Berlin, 17. Februar 2017: „Tourismusorganisationen, die als Reisevermittler tätig sind, können nun endlich aufatmen: Die Gefahr, beim Zusammenstellen und Abrechnen der sogenannten ‚verbundenen Reiseleistungen‘ versehentlich wie ein Reiseveranstalter zu haften, ist gebannt. Statt aufwendig jede Reiseleistung einzeln und getrennt voneinander zu bezahlen, soll am Ende ein gemeinsamer Bezahlvorgang stehen. Jedem Kundengespräch soll zudem ein neutrales Beratungsgespräch vorangehen. Damit ist diese Kuh vom Eis“, sagt Claudia Gilles, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV). Gestern hatte Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, auf einer Branchenveranstaltung über die jüngst aus Brüssel gesendeten Signale zur EU-Pauschalreiserichtlinie berichtet. Damit wird das geplante Gesetz weiter an die Praxis angepasst. „Dieser Erfolg ist dem gemeinsamen Auftreten der Branche und insbesondere dem Einsatz des Deutschen ReiseVerbandes zu verdanken“, so Gilles.

Im März sollen abschließende Gespräche in der Regierungskoalition geführt werden, so dass im April 2017 das Dritte Gesetz zur Änderung reiserechtlicher Vorschriften beschlossen werden kann. Es gilt ab Mitte 2018.

 

 

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