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ZAHL DES MONATS

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So lautet unsere neue Postleitzahl im Berliner Bezirk Mitte-Tiergarten. Die Umzugskisten sind ausgepackt und die neuen Büroräume des Deutschen Tourismusverbandes e. V. und der DTV Service GmbH eingerichtet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


NEUES AUS DER DTV-GESCHÄFTSSTELLE

Aktuelle Zahlen zum Deutschlandtourismus
In seiner Broschüre „Zahlen-Daten-Fakten 2011“ hat der DTV Studien und Analysen zum Reiseverhalten der Deutschen und der wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus zusammengestellt. Die 28-seitige Broschüre steht »hier zum Download bereit und befindet sich in gedruckter Form in Kürze auch in Ihrem Briefkasten.


WORAN WIR DERZEIT ARBEITEN

Deutsches Städte- und Kulturforum 2012 am 13. und 14. Juni in Kassel
Der Deutsche Tourismusverband e.V. und die Kassel Marketing GmbH laden die Fachbranche herzlich zum Deutschen Städte- und Kulturforum in die documenta-Stadt Kassel ein. Vom 13. bis 14. Juni 2012 tauschen sich Referenten und Touristiker unter anderem zu den Themen Kulturtourismus, Städtische Kunstwelten und Online-Marketing aus. Das Programm ist »hier abrufbar, Anmeldeschluss ist der 6. Juni. Bedingt durch die parallel stattfindende dOCUMENTA (13) ist das Hotelangebot stark begrenzt. Übernachtungen im Mercure Hotel Kassel zum Sonderpreis von 120,- Euro pro Person/Nacht sind nur bis zum 30. April 2012 buchbar.


DARAN ARBEITEN UNSERE MITGLIEDER UND PARTNER

Neue Studie nimmt Megasegment Tagesreisen unter die Lupe
Das neue Forschungsprojekt "Tagesreisen der Deutschen" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie wird durch den dwif e.V. bearbeitet. Die Analyse knüpft an die letzten Grundlagenuntersuchungen von 1986, 1993, 2004 und 2006 an und soll aktuelle Daten zur wirtschaftlichen Bedeutung von Tagesreisen liefern. Das Projekt wird gemeinschaftlich finanziert von Bund, Ländern, dem ADAC und der dwif Consulting GmbH. »Weitere Informationen finden Sie hier.

Deutsche Alleenstraße ist „Ausgewählter Ort 2012“
Die Deutsche Alleenstraße e. V. ist im bundesweiten Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet worden. Die Deutsche Alleenstraße erstreckt sich auf einer Länge von 2.900 Kilometern durch ganz Deutschland und durchquert von Rügen bis zur Insel Reichenau zehn Bundesländer. Ziel des Vereins ist es, Alleen als Natur- und Kulturgut für spätere Generationen zu erhalten. »Hier geht’s zur Pressemitteilung.

Deutsche Campingübernachtungen günstiger als der europäische Mittelwert
Camping in Deutschland bleibt auch in diesem Jahr preiswert. Der ADAC verglich die Preise in den zwölf beliebtesten europäischen Campingländern der Deutschen. Im Durchschnitt zahlen zwei Erwachsene mit einem Kind in der Hauptsaison 26,57 Euro für eine Übernachtung auf einem deutschen Campingplatz der mittleren Kategorie. Der europäische Mittelwert liegt bei 34,30 Euro. Günstiger als in Deutschland campen Urlauber nur in Polen und Ungarn. »Die Pressemitteilung des ADAC mit Infografik ist hier abrufbar.

Erfolgreiche Konzepte für Tourismus im ländlichen Raum gesucht
Der Städtetourismus boomt, aber wie steht es mit dem Tourismus im ländlichen Raum? Dieser Frage geht der Deutsche ReiseVerband (DRV) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Projekt „Tourismusperspektiven in ländlichen Räumen“ nach. Ziel ist es, Potenziale herauszuarbeiten und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Dafür sucht der DRV Best-Practice-Beispiele für touristische Angebote, Netzwerke und deren Vermarktung. Teilnahmeschluss ist der 30. April 2012. Der DTV ist im Projektbeirat vertreten. »Mehr Informationen gibt es auf der Projektwebsite.

Druckfrisch: „Wanderbares Deutschland“
Mit dem Start der Wandersaison ist das Jahresmagazin „Wanderbares Deutschland“ erschienen. Mehr als 100 Tourenbeschreibungen, Reportagen und Tipps zur Ausrüstung informieren die Leser zum Thema Wandern. Das 160-seitige Heft ist im Bahnhofsbuchhandel und beim »Deutschen Wanderverband erhältlich.

Handlungsempfehlungen für Sächsische Camping- und Caravaningbranche 2020
Differenzierte Angebote mit entsprechender Zielgruppen- und Qualitätsorientierung: Hier sieht eine aktuelle Grundlagenstudie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für Sachsens Campingplätze Nachholbedarf. Die Beteiligung an Qualitätsinitiativen sei bisher eher zurückhaltend. Die Studie mit dem Titel „Handlungsempfehlungen für die sächsischen Camping- und Caravaningbranche 2020“ steht auf der »Website des Landestourismusverbandes Sachsen e.V. zum Download zur Verfügung.

Emissionen berechnen und ausgleichen
Über einen CO2-Rechner können Campingplätze auf der ECOCAMPING-Website online ihre betrieblichen Emissionen ermitteln. Wer die Emissionen ausgleichen möchte, unterstützt ein Klimaschutzprojekt. »Hier geht´s zum CO2-Rechner.


HIER WIRD SERVICEQUALITÄT GROSS GESCHRIEBEN

Wie bewerten Touristen den Service in deutschen Städten?
Gemeinsam mit dem Internetportal meinestadt.de fragt der Deutsche Tourismusverband, wie es um den touristischen Service in Deutschlands Städten steht. Wie haben Sie Ihren letzten Städtetrip erlebt? »Hier können Sie an der Umfrage teilnehmen. Nutzen Sie den folgenden Link zur Einbindung: »http://www.surveymonkey.com/s/service-qualitaet


DAS KÖNNTE FÜR SIE INTERESSANT SEIN

Inlandstourismus Februar 2012: 10 Prozent mehr Übernachtungen
Im Februar 2012 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 23 Millionen Gästeübernachtungen von in- und ausländischen Gästen. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, war dies ein Plus von 10 Prozent gegenüber Februar 2011. Alle Angaben beziehen sich auf Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten. Klicken Sie »hier, um die Information auf den Seiten des Statistischen Bundesamtes aufzurufen.

Gastgewerbeumsatz im Februar 2012 real um 2,0 Prozent gestiegen
Die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland setzten im Februar 2012 nominal 4,1 Prozent und real 2,0 Prozent mehr um als im Februar 2011. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, war im Vergleich zum Vormonat Januar 2012 der Umsatz im Gastgewerbe im Februar 2012 kalender- und saisonbereinigt nominal um 0,7 Prozent und real um 1,0 Prozent niedriger. Klicken Sie »hier, um die Information beim Statistischen Bundesamt aufzurufen.

Gesenkte Mehrwertsteuer löst Investitionsschub aus
Den finanziellen Spielraum, den der seit 2010 ermäßigte Steuersatz für Hotels und Gastronomie freisetzte, nutzen die Hoteliers für Investitionen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom DEHOGA in Auftrag gegebene Studie des Instituts für Management und Tourismus der Fachhochschule Westküste. Demnach investierten Hotels, Gasthöfe und Pensionen das zusätzliche Geld in Renovierungen, Neueinstellungen und Mitarbeiterqualifizierungen. Ausführliche Informationen zu den Ergebnissen der Studie finden Sie »hier.

Neue Website informiert über Rundfunkbeitrag ab 2013
Am 1. Januar 2013 löst der Rundfunkbeitrag die Rundfunkgebühr ab. Mit dem Informationsportal »www.rundfunkbeitrag.de geben ARD, ZDF und Deutschlandradio einen Überblick über das neue Gebührenmodell. Auf der Website sind auch die Sonderregelungen für Hotels und Ferienwohnungen sowie Klein- und Kleinstbetriebe zu finden. Mithilfe eines Online-Beitragsrechners lässt sich ermitteln wie hoch die eigene Gebühr 2013 sein wird.


VERANSTALTUNGEN

DSFT-Seminare im Mai

Führungskräfteentwicklung (Grundlagenkurs)
Um die täglichen Führungsaufgaben zu meistern, bedarf es der Herausbildung einer eigenen Führungspersönlichkeit. Sie lernen die notwendigen Führungsinstrumente, wie Zielvereinbarungen, Delegation, Kontrolle, Motivation und Mitarbeitergespräch kennen und üben typische Führungssituationen an eigenen Fallbeispielen. Das Seminar findet vom 7. bis 11. Mai 2012 in Berlin statt.

Zielgruppe Tagestouristen
Der Tagestourist, ob im Urlaub oder in der Heimat, in- oder ausländisch, individuell oder in der Gruppe, hat eine große wirtschaftliche Bedeutung für jede Region. Im Seminar erfahren Sie, was attraktive Angebote für diese wichtige Zielgruppe ausmacht und wie Sie strategische Partnerschaften bilden. Das Seminar findet am 16. Mai 2012 in Überlingen statt.

Weitere Informationen und Anmeldungen beim »DSFT.


WAS IST EIGENTLICH …

… eine Customer Journey?
Customer Journey, deutsch „Die Reise des Kunden", bezeichnet den Weg des Kunden oder Reisenden durch den gesamten Kaufprozess – aus Kundensicht. Die Analyse der Customer Journey zeigt auf, welche Informationen, Interaktionen und Erfahrungen zu welchen Kundenentscheidungen führen und wo das Unternehmen konkret ansetzen muss, um diesen Entscheidungsvorgang in Zukunft positiv zu beeinflussen. Mehr zum Thema erfahren Sie auf der »Website von Ildikó Schilling, die als Dozentin zum Thema Service Design in Köln lehrt.


DAMIT SIE IM RECHT SIND

Aufklärungspflicht des Reisevermittlers bezüglich Stornokosten
In dem vom Amtsgericht Frankfurt a. M. entschiedenen Fall machte die Klägerin Ansprüche auf Schadensersatz wegen der Verletzung von Aufklärungspflichten geltend. Verklagt wurde die Betreiberin eines Reisebüros. Die Klägerin hatte sich zunächst telefonisch mit einem Mitarbeiter der Beklagten auf einen Flug nach Orlando/Florida geeinigt und noch am selben Tag den Reisepreis bei der Buchung im Reisebüro der Beklagten bezahlt. Später stornierte die Klägerin den Flug aus persönlichen Gründen. Hinsichtlich der Höhe der zu erstattenden Kosten kam es zwischen den Parteien zum Streit. Der Klägerin war nur ein Teil der Steuern und Zuschläge erstattet worden. Die Klägerin hatte vorgetragen, sie sei pflichtwidrig von den Mitarbeitern der Beklagten nicht auf das Fehlen einer Stornomöglichkeit hingewiesen worden. Das Gericht folgte im Rahmen seiner Beweiserhebung der Zeugenaussage des Mitarbeiters der Beklagten. Dieser hatte ausgeführt, die Klägerin über Preis, Steuern und Stornobedingungen informiert zu haben. Aufgrund dieser Zeugenaussage lehnte das Gericht die geltend gemachten Ansprüche ab. Hinsichtlich der Erstattungsfähigkeit der weiteren Steuern und Zuschläge, insbesondere des Kerosinzuschlags, sah das Gericht eine Verletzung der Aufklärungspflicht ebenfalls nicht als erwiesen an. Weiter beanstandete die Klägerin noch, dass ihr kein Ticket ausgestellt worden war. Dies spielte nach Ansicht des Gerichts jedoch keine Rolle, da es auch ohne dies vom Zustandekommen eines Beförderungsvertrags ausging.
(vgl. Urteil des AG Frankfurt a. M. vom 28. Juni 2011, 30 C 346/11 (68), Fundstelle: RRa 2012, S. 17 f.).

Minderung und Schadensersatz wegen vertaner Urlaubszeit bei Flugverlegung
Das Amtsgericht Viersen hatte in diesem Fall unter anderem über die Geltendmachung von Ersatzansprüchen im Zusammenhang mit der Verlegung eines Flugtermins zu entscheiden. Der von dem Kläger im Rahmen einer Pauschalreise gebuchte Rückflug war um neun Stunden vorverlegt worden. Das Gericht wertete diese Verkürzung der Reisezeit als Reisemangel. Diesbezügliche Ansprüche des Klägers waren nach Auffassung des Gerichts jedoch bereits durch eine außergerichtliche Zahlung der Beklagten abgegolten worden. Weitere Ersatzansprüche des Klägers aufgrund der vom Kläger vorgetragenen Probleme bei der vereinbarungsgemäß ticketlosen Flugbeförderung lehnte das Gericht hingegen ab. Die Vorverlegung des Rückfluges von 17.15 Uhr auf 8.05 Uhr konnte aus Sicht des Gerichts auch nicht Ersatzansprüche wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit gemäß § 651 f Abs. 2 BGB begründen. Das Gericht sah auch bei einer Gesamtdauer der Reise von einer Woche einen erheblichen Reisemangel erst bei einer Verkürzung der Reisezeit um über einen ganzen Tag als gegeben an. Weitere Ersatzansprüche sowie die Erstattung einer vom Kläger geltend gemachten Unkostenpauschale lehnte das Gericht hingegen ab. Eine Unkostenpauschale ist nach den Ausführungen des Gerichts in Reisevertragssachen im Gegensatz zu Verkehrsunfallsachen nicht gewohnheitsrechtlich anerkannt (vgl. Urteil des Amtsgerichts Viersen vom 14. Dezember 2010, 33 C 223/10, Fundstelle: RRa 2012, S. 15 ff.).

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