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Langfassung der aktuellen DTV-Grundlagenuntersuchung erschienen
„Mit der aktuellen Grundlagenuntersuchung möchten wir allen im Städtetourismus Tätigen Denkanstösse und konkrete Handlungsempfehlungen geben, um ein bereits in der Vergangenheit erfolgreiches Segment auch in Zukunft weiter voranzubringen", so DTV-Präsident Tilo Braune. Er würdigte den Nutzen der Studie gleichermaßen für große und für kleine Städte. Gegenstand der Untersuchung waren 203 bundesdeutsche Städte mit über 25.000 Einwohnern und mehr als 100.000 Übernachtungen jährlich.
Die DTV-Studie quantifiziert im Rahmen der Langfassung detailliert und differenziert nach Städtetypen das Beherbergungsangebot in Städten sowie die Nachfrageentwicklung von Übernachtungsgästen und Tagesreisenden. Sie beschreibt deren Ausgabeverhalten und zeigt die Effekte von Umsatz, Einkommen und Beschäftigtenzahlen auf. Ferner gibt sie Auskunft über die Reisegebietsauswahl der Städtereisenden. Die umfassende Erhebung der Daten soll maßgeblichen Beitrag dazu leisten, den Faktor Städte- und Kulturtourismus entsprechend seiner enormen ökonomischen Bedeutung innerhalb der deutschen Wirtschaft zu positionieren. Städtische Tourismusmarketingorganisationen erhalten zudem wichtige Grundlagendaten für mögliche Investitionen.
Ein professionell gestalteter Internetauftritt gehört heute zu den wichtigsten Marketing- und Vertriebsinstrumenten von Destinationen. Daher wurden im Rahmen der DTV-Grundlagenuntersuchung die Webauftritte städtischer Tourismusmarketingorganisationen detailliert betrachtet. Ihre Stärken und Schwächen werden in der DTV-Untersuchung ausführlich dargestellt. Ferner zeigt die Studie Trends, Chancen und Risiken im deutschen Städte- und Kulturtourismus auf. Sie gibt den Städtetouristiker und Kulturschaffenden unter Berücksichtigung von Adressaten und differenziert nach funktionalen Städtetypen - wie Großstädten, Tagungs- und Kulturstädten sowie mittelgroßen und kleineren Städten - konkrete Handlungsempfehlungen zur Bewältigung der vor ihnen liegenden Aufgaben in den nächsten zehn Jahren. Praxisbeispiele aus deutschen Städten geben wertvolle Anregungen und konkrete Ideen.
Die Grundlagenuntersuchung wurde maßgeblich durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert. Die inhaltliche Bearbeitung lag bei der dwif-Consulting GmbH, Berlin, in Kooperation mit dem N.I.T. - Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa GmbH, Kiel.
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