Donnerstag, 09.09.2010



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Gemeinsamer Standpunkt zu Umweltzonen

Caravaningverbände einigen sich auf gemeinsame Position zu Fahrverboten in Umweltzonen

Die derzeit viel diskutierte Einführung von Umweltzonen in denen Fahrverbote für bestimmte Fahrzeuge ausgesprochen werden können, treffen die Caravaning- und Campingbranche ungewöhnlich hart. Gut 220.000 Reisemobile, mehr als die Hälfte des Bestandes, sind unmittelbar durch die Einrichtung von Umweltzonen betroffen. Grund genug für die Verbände Deutscher Tourismusverband (DTV), Allgemeiner Deutscher Automobil Club (ADAC), Caravaning Industrie Verband (CIVD), Deutscher Caravaning Handels-Verband (DCHV), Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland (BVCD) und Deutscher Camping-Club (DCC) sich auf ein gemeinsames Vorgehen zum Thema Umweltzonen zu verständigen. Die Caravaning- und Campingbranche fordern uneingeschränkte Mobilität von und zum Reiseziel und Wohnort sowie Ausnahmen für Reisemobile, für die nachweislich keine Nachrüstmöglichkeiten bestehen.
„Das generelle Fahrverbot in Umweltzonen für ca. 50 Prozent des Reisemobilbestandes und die damit einhergehende Vermögensvernichtung wird die gesamte mittelständische Caravaningbranche nachhaltig schädigen," heißt es indem gemeinsamen Papier. Ferner werden erhebliche Verluste bei der Camping- und Reisemobilwirtschaft sowie im Einzelhandel, in der Gastronomie als auch bei den Kulturbetrieben entstehen, wenn Fahrverbote den regionalen aber auch den städtischen Reisemobiltourismus einschränken. Dies würde auch den Tourismus in Deutschland insgesamt belasten. Die Nutzbarkeit gerade auch von älteren Reisemobilen, dürfe daher nicht unverhältnismäßig eingeschränkt werden. Fotos und weitere Informationen zum Thema Caravaning finden Sie unter: http://www.civd.de

Positionspaier der Campingverbände

Bundeswettbewerb „Vorbildliche Campingplätze in Deutschland 2006"

Im Jahr 2006 führte der DTV den Bundeswettbewerb „Vorbildliche Campingplätze in Deutschland" durch. Weitere Auslober sind der ADAC, der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland, der Caravaning Industrie Verband, der Deutsche Caravaning Handels-Verband, die Deutsche Zentrale für Tourismus und die Kommunalen Spitzenverbände. Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit finanziell geförderten Wettbewerbes ist es, einen nachhaltigen Beitrag zur Qualitätssicherung der Campingplätze zu leisten und dabei die Aspekte Service, Qualität und Vermarktung in den Fokus zu stellen.
Vorgeschaltet wurden in 2005 Wettbewerbe auf Landesebene, welche von den jeweiligen Campingunternehmerverbänden in den Ländern im Zusammenwirken mit den zuständigen Ministerien ausgerichtet wurden. Die ermittelten Landessieger werden in 2006 bereist und bewertet und als Gold-, Silber- und Bronzepreisträger auf Bundesebene ausgezeichnet. Die Bewertungskommission wird die Teilnehmer des Bundeswettbewerbes im Sommer 2006 besuchen und prüfen. Die Ergebnisse des Wettbewerbes wurde mit Bekanntgabe der Preisträger im Rahmen einer Festveranstaltung im Herbst 2006 vorgestellt.

Studie Campingmarkt in Deutschland 2009/2010

Der Campingtourismus in Deutschland ist als eines der wichtigsten touristischen Nachfragesegmente ein Milliardengeschäft: Die neue, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie finanziell geförderte Grundlagenuntersuchung des DTV ermittelte Umsätze von jährlich mindestens 3,3 Milliarden Euro durch Ausgaben deutscher Campingtouristen auf Touristik- und Dauercampingplätzen. Hinzu kommen weitere 8,2 Milliarden Euro für Fahrtkosten, Ausgaben bei der Anreise und Investitionen in die Ausrüstung. Mit einem Gesamtbruttoumsatz von 11,6 Milliarden Euro im Jahr nimmt der Campingtourismus in Deutschland eine zentrale Position im Bereich touristischer Marktsegmente ein.

Mit der Studie „Der Campingmarkt in Deutschland 2009/2010" liefern der DTV und das BMWi nach der letzten Untersuchung aus dem Jahr 2004 eine umfassende, aktualisierte Analyse dieses gefragten Segmentes.

Links zum Thema
Fachbereich Camping und Caravaning
Klassifizierung Campingplätze

Studie Campingmarkt in Deutschland

Grundlagenuntersuchung Camping Langfassung

Bundeswettbewerb "Vorbildliche Campingplätze in Deutschland 2000"

Der gute alte Zeltplatz hat sich im 21. Jahrhundert zum komfortablen und technisch gut ausgestatteten Campingunternehmen gemausert. Spitzenplätze bieten ihren Kunden ein Höchstmaß an Komfort: eine hochwertige Ausstattung der Sanitäranlagen, eine ansprechende Gestaltung der Plätze sowie eine flexible Angebots- und Preisgestaltung für die unterschiedlichsten Gästewünsche etc. Der vom DTV durchgeführte Bundeswettbewerb „Vorbildliche Campingplätze in Deutschland 2000" hat gezeigt, dass sich die Campingunternehmer ihrer Verantwortung für den Tourismusstandort Deutschland sehr bewusst sind. Sie tragen den steigenden Urlauberzahlen auf deutschen Campingplätzen Rechnung, indem sie aktiv ihr Serviceangebot verbessern - so das positive Fazit des DTV.

Die Dokumentation zum Bundeswettbewerb „Vorbildliche Campingplätze in Deutschland 2000" können Sie unter Veröffentlichungen bestellen.

[Bildquelle: Deutscher Tourismusverband e.V.]

Links zum Thema
Veröffentlichungen
Fachbereich Camping & Caravaning
Klassifizierung Campingplätze
Grundlagenuntersuchung Campingtourismus


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